Sterben auf der Intensivstation – Eutiner Hospizgespräche am 16. Februar 2012

„Sterben auf der Intensivstation – Intensivmedizin am Lebensende“ hieß der Titel der Eutiner Hospizgespräche am 16.2.12 in der Kreisbibliothek Eutin, die von der Hospizinitiative Eutin veranstaltet wurden.

Frau Professor Dr. med. Petra Saur, Chefärztin am regionalen Zentrum für Anästhesie, Schmerztherapie, Rettungs- und Intensivmedizin der Sana Kliniken Eutin und Lübeck hatte mit ihrem einführenden Vortrag eine gute Diskussionsgrundlage vorbereitet.

50% aller Todesfälle in Deutschland ereignen sich in Krankenhäusern und weitere 20 % in Alten- und Pflegeheimen. Die Sterberate aller in Krankenhäusern behandelten Menschen liegt bei etwa 2,5 %. Auf Intensivstationen in Deutschland beträgt sie zwischen 1,5 und 8 %, abhängig von der jeweiligen fachlichen Richtung (z.B. nach Herzoperationen).

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Die Bedeutung von Ritualen – Eutiner Hospizgespräche am 17. November 2011

Bei den Eutiner Hospizgesprächen am 17.11.2011 in der Kreisbibliothek Eutin waren die Reihen wieder gefüllt mit Interessierten. In ihrem Vortrag referierte Nadia Götz, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, tätig in der Malenter Curtius-Klinik, über „die Bedeutung von Ritualen – Rituale als Ressourcen“ und nahm die mehr als 50 Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der Rituale. Das vielschichtige Thema wurde aus wissenschaftstheoretischer, aber auch ganz praktischer Perspektive der alltäglichen Erfahrung beleuchtet. „ Dinner for one“ und auch Loriots „Weihnachten bei Familie Hoppenstedt“ zeigten als anschauliche und heitere Beispiele stark ritualisierte Abläufe mit hohem Wiedererkennungswert.

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Wie verkrafte ICH die tödliche Krankheit eines lieben Menschen? – Eutiner Hospizgespräche am 15. September 2011

Im Rahmen der Reihe „Eutiner Hospizgespräche“ hatte die Hospizinitiative Eutin in die Kreisbibliothek Eutin
am 15. September 2011 eingeladen zu einem Abend mit dem Thema “Wie verkrafte ICH die tödliche Krankheit eines lieben Menschen?”

Mit professioneller Sachlichkeit, dabei jedoch auch großem Einfühlungsvermögen referierte die erfahrene Palliativmedizinerin, Schmerztherapeutin, Anästhesistin und Psychotherapeutin Annette Schmitz, die auch Vorsitzende des Neustädter Hospizvereins „Beistand am Lebensende“ ist.
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Suizid – was tust du mir damit an? – Eutiner Hospizgespräche am 16. Juni 2011

Regelmäßig bietet die Hospizinitiative Eutin in der Kreisbibliothek Hospizgespräche an mit der Zielsetzung, verschiedene Themen die mit Tod und Sterben zu tun haben, in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Diese Gespräche sollen informieren, aber auch Denkanstöße und Hilfestellung geben. So fand u.a. auch am 16.06.11 eine gut besuchte Veranstaltung zu dem Thema. „Suizid – was tust du mir damit an?“ mit dem Referenten Dr. Wolf-Rüdiger Jonas statt.

Dr. Jonas ist Psychiater und arbeitet als leitender Arzt in der Fachklinik Heiligenhafen. Er betreut Patienten, die einen Suizid versucht oder angedroht haben. Er zeigte in Statistiken, dass die größte Häufung der Menschen, die den Weg der Selbsttötung wählen, Männer im höheren Lebensalter sind. Bei den Suizidversuchen sind es vor allem die jüngeren Frauen, die statistisch auffallen.

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Altern als Lebenskunst – Eutiner Hospizgespräche am 17. März 2011

Am Donnerstag, 17. März 2011 sprach Prof. Friedhard Zastrow, Theologe und Psychotherapeut, Vorsitzender der Hospizinitiative Plön, über das Thema „Altern als Lebenskunst – von negativen Altersbildern zur Würde des Alters“ Die Hospizinitiative Eutin gab Gelegenheit, mit diesem Thema ins Gespräch zu kommen, da das Altern ein unmittelbar benachbarter Gesichtspunkt von Hospizarbeit ist.

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