Tag der offenen Tür

Samstag, 26. Mai 2018, 11:00 bis 16:00 Uhr
Eutin, Albert-Mahlstedt-Str. 20

Schauen Sie doch mal vorbei

Kurzvorträge:
12:00 Uhr Sterbebegleitung: Wie können wir helfen?
13:00 Uhr Wenn Kinder trauern: Kindertrauerbegleitung
14:00 Uhr Allein zurück gelassen: Trauerbegleitung für Erwachsene
15:00 Uhr Wie wir Begleiter unsere Kraft stärken: Selbstfürsorge und Supervision

Grillwurst und Getränke gegen Spende

Ich möchte nochmal … Der Wünschewagen – Eutiner Hospizgespräche 15. März 2018

Der Wünschewagen – unterwegs zu letzten Wunschzielen

In unserem Hospizgespräch am 15. März 2018  stellt Peter Gottschalk, Pressereferent des ASB-Regionalverbandes Pinneberg/Steinburg den Wünschewagen und sein Angebot vor:

„Wunschlos glücklich“ – das sind wohl die wenigsten Menschen. Wünsche und Träume zu haben ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Doch was ist, wenn sich die Lebenszeit – ob durch Alter oder Krankheit – dem Ende zuneigt? Gerade dann sollte die Verwirklichung letzter Wünsche nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden.

Mit seinem Wünschewagen unterstützt der Arbeiter-Samariter-Bund Menschen in Schleswig-Holstein, denen für das Erreichen letzter Wunsch-Ziele nicht mehr viel Zeit bleibt. Unbürokratisch und auf dem schnellsten Wege bringt er die Fahrgäste an das gewünschte Ziel – sei es ein letzter Urlaub am Meer, die Teilnahme an einem Familienfest oder vielleicht der Besuch eines Ortes der eigenen Lebensgeschichte. Die Fahrgäste können eben mit dem Wünschewagen Wünsche wagen.

Viel zu häufig sind diese und andere Träume nicht zu realisieren, wenn Angehörige verständlicherweise mit der Beförderung und Betreuung eines bald sterbenden Menschen überfordert sind. Mit dem speziell ausgestatteten Wünschewagen und vielen ehrenamtlichen, professionell geschulten Helfern werden die Fahrgäste und begleitende Angehörige zum Wunschort befördert, während ihrer Reise medizinisch betreut und sicher wieder nach Hause gebracht.

Häufig stellen Krankentransporte in der letzten Lebensphase für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine große organisatorische und nicht zuletzt auch finanzielle Belastung dar. Denn die Betroffenen sind in den meisten Fällen nur noch liegend transportierbar und bedürfen während der Fahrt medizinisch-pflegerischer Betreuung. Daher ist ein Transport in einem PKW oder mit dem Taxi nicht mehr möglich. Die Kosten für eine „private“ – also therapeutisch nicht notwendige – Fahrt im Krankentransportwagen können jedoch von Kranken- und Pflegekassen nicht übernommen werden. Die Fahrt mit dem spendenfinanzierten Wünschewagen ist für den Fahrgast grundsätzlich kostenfrei.

Der schleswig-holsteinische Wünschewagen folgt dem Vorbild des ASB Ruhr e.V. und ist Bestandteil des bundesweiten Wünschewagen-Projektes von ASB Deutschland.

Stationiert ist der Wünschewagen beim Regionalverband Pinneberg/Steinburg in Elmshorn. Hier werden die Wunschfahrten auch koordiniert. Gestartet werden können die Wunschfahrten in allen Orten in Schleswig-Holstein.

Schirmherr ist der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther.

Peter Gottschalk geht im weiteren Verlauf des Abends auf einzelne Fahrten des Wünschewagens ein. Es waren bisher Fahrten an die Ostsee, aber auch in die Elbphilharmonie, zu Bundesliga-Fußballspielen, zur Besichtigung des Volkswagenwerkes in Wolfsburg und sogar zu einem Tandem-Fallschirmsprung dabei. Auch ganz spezielle Konzertbesuche konnten ermöglicht werden.

Bisher konnten alle diese persönlichen Wünsche erfüllt werden.

Sehr oft war es dann so, dass, nachdem dieser wichtige Wunsch erfüllt worden war, die Wünschenden nach kurzer Zeit starben.

Im Anschluss an den Vortrag werden zwei kurze Filme aus Deutschland und aus Belgien über die Arbeit der  Wünschewagen-Teams gezeigt.

Den Inhalt des „Spendentopfs“ der bei jedem Hospizgespräch in der Kreisbibliothek aufgestellt wird, erhält diesmal der Wünschewagen.

Detlev Seibler

Gibt es ein selbstbestimmtes Sterben? – Eutiner Hospizgespräche 15. Februar 2018

An diesem Abend geht Dr. Gerdt Hübner, Onkologe aus Eutin, auf das Thema „Gibt es ein selbstbestimmtes Sterben?“ ein.

Dr. Hübner ist Tumorpatienten in Ostholstein als erfahrener Arzt bekannt, der den Betroffenen in seinem Krankheitsverlauf mit seinen Sorgen annimmt und steht unserer Hospizinitiative oft als Referent und Berater zur Verfügung.
Wenn das Therapieziel sich ändern muss, weil es bei einem Patienten keine Aussicht auf Heilung mehr gibt, stehen palliative Gesichtspunkte „Gibt es ein selbstbestimmtes Sterben? – Eutiner Hospizgespräche 15. Februar 2018“ weiterlesen

Neue Trauergruppe für Erwachsene

Infoabend am 22.02.2018 um 19:30h in den Räumen der Hospizinitiative Eutin,   Albert-Mahlstedt-Str. 20                          

Niemand muss in seiner Trauer allein bleiben und so bieten die Hospizinitiativen Eutin und Plön die kostenlose Hilfe ausgebildeter Trauerbegleiterinnen in einer Trauergruppe an, die am 08.03.2018 beginnt und „Neue Trauergruppe für Erwachsene“ weiterlesen